Tag 29: Tanze mit Schmetterlingen

Morgen ist es geschafft. Unsere 30-Tage-Challenge findet ihr Ende. Und doch hoffen wir, dass ihr deshalb nicht aufhört, zu meditieren. Dass ihr in der täglichen Praxis eine neue Kraftquelle gefunden habt, die euch auch weiterhin tragen wird. Also ist die Formulierung „es ist geschafft“ vermutlich auch nicht richtig. Eher müsste man sagen, dass unser gemeinsamer, intensiver Weg durch die Meditation morgen ein Ende findet. 

Wenn du heute noch mal etwas anderes ausprobieren magst, versuche doch einmal eine Naturvisualisierung. Nimm deinen gewohnten Platz ein und finde die Ruhe in dir. Atme bewusst und spüre, wie dein Körper sich entspannt. Vielleicht rasen deine Gedanken noch nach einem langen Tag, aber du musst sie nicht weiter beachten.

Stelle dir in Gedanken eine Blumenwiese vor. Visualisiere sie möglichst genau: Welche Tageszeit ist es? Scheint die Sonne oder zieht die Dämmerung bereits herauf? Welche Pflanzen kannst du sehen? Und dann stelle dir Schmetterlinge vor, die über dieser Wiese im Licht tanzen. Wie sie weich mit den Flügeln schlagen, wie sie dahingleiten, sich auf einer Blüte niederlassen und wieder auffliegen.

Tauche in dieses Bild ein, so weit es dir möglich ist. Vielleicht kannst du die Blumen sogar riechen? Den leichten Schlag der Schmetterlingsflügel spüren? Deine Gedanken sind oft wie diese Schmetterlinge. Sie tanzen hin und her, manchmal ganz ohne Ziel und immer in Bewegung. Aber du kannst dem Auf und Ab, dem munteren Treiben ganz gelassen zusehen und dich daran erfreuen. Wenn du das spürst, weißt du, dass dich unsere Meditations-Challenge ein Stück weiter auf dem Weg zu dir gebracht hat.

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