Tag 27: Klinge in heiligen Silben

Mantras sind die heiligen Silben, bzw. Wörter oder Verse, die wir vor allem aus der hinduistischen und buddhistischen Tradition kennen. Aber auch im Christentum kennt man die klingende Wiederholung bestimmter Begriffe und Phrasen, um sich auf das Göttliche zu besinnen. In den asiatischen Religionen ist das Rezitieren von Mantras ein üblicher Bestandteil der Meditation. 

Das Mantra dient in der Meditation vor allem dazu, dem Geist eine Stütze zu bieten. So, wie du dich körperlich an deinem Atem orientieren kannst, kannst du deine Konzentration fördern, indem du dir ein Mantra immer wieder und wieder vorsagst. Dabei ist es unerheblich, ob du das laut tust oder nur in deinen Gedanken.

Die Mantras sollen über den reinen Wortinhalt hinaus auch Urtöne in uns zum Schwingen bringen. Das bekannteste Mantra ist die Keimsilbe Om, die sowohl bei Buddhisten, Hindus als auch Jainas als heilig gilt. Es steht für den Urklang, aus dessen Vibration das gesamte Universum entstanden sein soll. Jedem der sieben Hauptchakren wird eine Keimsilbe, ein Bija Mantra zugeordnet.

Möchtest du ein bestimmtes Chakra stärken, kannst du in deiner Meditation die passende Silbe mit jedem Ausatmen tönen. Verstärken kannst du die Wirkung, wenn du diese Meditation mit einer Mala aus passenden Edelsteinen durchführst. So kannst du für das Wurzelchakra das Mantra LAM tönen und dies mit einer Mala aus rotem Jaspis, Onyx oder auch Botswana-Achat unterstützen.

Interessieren euch die verschiedenen Chakren? Wenn ihr mögt, können wir diese gerne in einer eigenen Artikelserie behandeln.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht