Tag 24: Lasse das „leidvolle Ich“ zurück

Im Buddhismus gibt es das schöne Ziel der Meditation, die sogenannte leidvolle Ich-Verhaftung hinter sich zu lassen. Dabei geht es entgegen häufiger Kritik nicht darum, nichts mehr zu empfinden oder Gefühle nicht zuzulassen, sondern es geht darum, das Leid, das aus den eigenen Empfindungen entsteht, zu überwinden.

Je mehr wir uns mit unserem Geist verbinden und beginnen, unsere Gedanken und Gefühle zu beobachten, je mehr wir uns auf uns zurückbesinnen und Leid vorüberziehen sehen können, desto stärker nähern wir uns dem glücklichen Sein an. Der Abwesenheit von Leid.

Eine regelmäßige Meditationspraxis kann also auf lange Sicht zu einem deutlich zufriedenerem Leben führen. Einem Leben, in dem zwar immer noch Unglück und Leid geschieht, in dem es uns aber nicht mehr bis in die Grundfesten erschüttert. In dem wir das Gute wie das Schlechte annehmen können. In dem wir das, was geschieht, akzeptieren können und in uns Frieden finden.

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