Tag 21: Atme dein Prana in Harmonie

Der Atem ist eines unserer wichtigsten Instrumente auf dem Weg zu einem ruhigen Geist. Im Yoga-Sutra, dem klassischen Leitfaden des Yoga, wird bereits dargelegt, dass eine Ablenkung des Geistes mit unruhiger Atmung verbunden ist und dass im Gegenzug eine Kontrolle des Atems zu tiefer Konzentration führen kann.

Pranayama bezeichnet in den Yoga-Sutras die Zusammenführung von Körper und Geist durch Atemübungen. Prana bezeichnet die Lebensenergie, die durch uns und alles Lebendige fließt.

In der Pranayama-Praxis werden verschiedene Atemübungen genutzt, um den Atem in einen bestimmten Rhythmus zu versetzen und so die Kontrolle über die Atemenergie zu gewinnen.

Als einfaches Beispiel kannst du heute einmal die Wechselatmung ausprobieren. Hierzu atmest du durch ein Nasenloch ein, hältst den Atem an und atmest dann durch das andere Nasenloch aus. Zähle dabei innerlich und versuche ein Verhältnis von 2 zu 8 zu 4 zu erreichen. Also zwei Zähler einatmen, acht Zähler anhalten und 4 Zähler ausatmen. Um die Nasenlöcher zu verschließen, nutzt du den Daumen und Ringfinger der rechten Hand.

Der Effekt der Wechselatmung ist eine Harmonisierung des Atemflusses und der Prana-Bewegung im Körper. Versuche, zu Beginn zehn volle Runden aus Ein- und Ausatmen mit beiden Nasenlöchern zu schaffen. Später kannst du dich auf zwanzig Runden steigern.

Lass uns gerne wissen, wie du dich im Anschluss fühlst!

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