Tag 17: Lerne von den Besten

Haustiere und Meditation sind eine ganz besondere Kombination. Hunde und Katzen sind zu Beginn meist sehr irritiert, wenn Frauchen sich ganz ruhig hinsetzt und nicht mehr „ansprechbar“ ist. Es ist nicht ungewöhnlich, dass dich dein Tier anstupst oder versucht, durch Geräusche auf sich aufmerksam zu machen.

Für mich bis heute unvergessen ist der Moment, als die Hauskatze der Finca eines Retreats auf Mallorca während der Meditation plötzlich in den Korb mit den Yoga-Utensilien pinkelte. Bis dahin hatten alle Teilnehmer es geschafft, ihre Annäherungsversuche zu ignorieren.

Aber keine Sorge. Deine Tiere werden die ruhigen Minuten vermutlich bald genauso schätzen wie du. Es kann sein, dass sie sich in deiner Nähe niederlegen und die Zeit gemeinsam mit dir verbringen. Und was gibt es entspannenderes, als das gleichmäßige Schnurren einer Katze?

Du kannst dir gerade von Katzen auch eine ganze Menge abschauen. Sieh ihnen einmal bewusst dabei zu, wie sie ganz im Hier und Jetzt leben. Wie sie unbeweglich an einer Stelle verharren, wenn sie sich auf etwas konzentrieren. Wie genüßlich sie sich räkeln und strecken und dabei immer bei sich bleiben.

Versuche doch einmal, diese Beobachtungen mit in die Meditation zu nehmen und diese Fokussierung auf dich und deine Zeit zu spüren.

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