Tag 15: Tauche tiefer in die Stille ein

Wir haben die Hälfte unserer 30-Tage-Challenge erreicht. Wenn du es bis hierhin geschafft hast, meditierst du seit 15 Tagen nun jeden Tag. Nach dieser Zeit merkst du vermutlich auch schon einige Veränderungen. Vielleicht fällt es dir leichter, zur Tuhe zu kommen, vielleicht merkst du, dass dir etwas fehlt, wenn du nicht zur gewohnten Zeit meditierst. Vielleicht merkst du, wie es dir im Alltag leichter fällt, die Ruhe zu bewahren, wenn die Dinge nicht so laufen, wie du sie dir vorgestellt hast. 

Wenn du magst, kannst du das Wochenende nutzen, um noch etwas tiefer in dich selbst, in die Stille einzutauchen. Stelle den Wecker doch heute einfach mal auf zehn Minuten, statt der üblichen fünf und probiere, ob es für dich einen Unterschied macht. Ob du merkst, dass du heute länger sitzt, oder ob deine Versenkung dich schon so weit trägst, dass dir die längere Zeit gar nicht auffällt.

Es gibt keine feste Regel, wie lange du meditieren sollst, so wie es auch keinen Fahrplan zur Erleuchtung oder Erlangung höherer Bewusstseinsstufen gibt. Wenn du die Meditation aber dauerhaft in deinen Alltag einbinden möchtest und deinem Geist damit die gleiche Aufmerksamkeit zukommen lassen möchtest, wie zum Beispiel deinen Muskeln beim Sport, dann empfiehlt es sich, die tägliche Meditationszeit langsam auf ca. 15 bis 20 Minuten anzuheben. Einmal die Woche kannst du dann noch eine längere Praxis von 30 oder auch 45 Minuten einbauen.

Aber, wie auch beim Sport gilt: Lieber regelmäßige und kürzere Einheiten, als seltene längere. Wenn du also merkst, dass du nicht bereit bist, die Fünf-Minuten-Grenze zu überschreiten, dann bleibe dabei. Versuche immer mal wieder eine längere Meditation einzubauen und du wirst merken, wenn es an der Zeit ist, die Dauer zu erhöhen.

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