Tag 7: Gehe dich glücklich

Hast du schon einmal in der Natur meditiert? Gerade jetzt im Winter eignen sich dort eher aktivere Formen der Meditation, wie etwa eine Gehmeditation. Das Meditieren im Gehen ist dabei keine Notlösung, weil das Sitzen zu kalt ist, sondern eine ganz eigenständige Form, die tief in der buddhistischen Tradition verwurzelt ist.

Durch das stille und achtsame Gehen, bei dem wir uns auf jeden einzelnen Schritt und unseren Atem konzentrieren, stellt sich ein ähnlicher Effekt ein, wie der, den wir vom stillen Sitzen kennen. Der Geist fokussiert sich, lässt unsere Gedanken ruhig dahinziehen und wir erreichen einen Zustand der meditativen Entspannung.

Sofern die Temperatur es zulässt, kannst du Barfuß gehen, um dich sicher und geerdet zu fühlen. Auch Barfuß-Schuhe mit sehr dünnen Sohlen eignen sich wunderbar für die Gehmeditation. Um dich an die Meditation im Gehen zu gewöhnen, kannst du auch bei dir zuhause beginnen. Gehe achtsam zehn Schritte nach vorne, drehe dich um und gehe wieder zehn Schritte. Je mehr du dich an die Meditation im Gehen gewöhnst, umso mehr Ablenkung kann um dich herum sein. Mit genügend Übung kannst du auch mitten im Berufsverkehr deiner Meditation nachgehen (nur bitte nicht während der Teilnahme am Straßenverkehr!).

Bist du eher der Typ zur aktiven oder zur passiven Meditation? Hast du schon einmal im Gehen meditiert? Teilt gerne euch Geschichten, um andere zu motivieren.

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