Tag 5: Spüre in deinen Körper hinein

So, wie der Zeitpunkt für deine Meditation sehr individuell ist, kann es auch die für dich passende Form der Meditation sein. Auch wenn man Meditation häufig mit dem stillen Sitzen in Verbindung bringt, gibt es noch viele weitere Formen, wie zum Beispiel unterschiedliche Varianten der aktiven Meditation. Yoga aber auch Kampfkunst oder Tanz zählen zu diesen aktiven Formen.

Aber auch bei den sogenannten passiven Meditationsformen gibt es verschiedene Techniken. Heute kannst du zum Beispiel mal eine Achtsamkeitsmeditation ausprobieren. Eine Form der Achtsamkeitsmeditation, der Body Scan wird vor allem im Rahmen von MBSR Programmen durchgeführt, der „Mindfulness-based stress reduction“. Möchtest du es auch einmal ausprobieren, gehe wie folgt vor:

Sitze bequem und atme ein paar Atemzüge tief ein und aus. Mit dem Ausatmen schließt du deine Augen und kehrst deine Aufmerksamkeit langsam nach innen. Wandere mit deiner Konzentration und deiner Aufmerksamkeit nun einmal durch deinen gesamten Körper. Beginne bei den Füßen, über die Unterschenkel, Oberschenkel, in den Bauch, über den Rücken und die Schultern in die Arme bis hinunter in die Finger. Nimm dein Gesicht wahr und deinen ganzen Kopf. Jedes einzelne Körperteil versuchst du so genau wie möglich zu spüren: Wie fühlt es sich gerade an, wo liegt es auf, wo kannst du eventuell Schmerzen oder Verspannungen fühlen. Nimm das alles nur wahr, bewerte es aber nicht. Es geht darum, dich und deinen Körper wahrzunehmen und anzunehmen. Schließe den Body Scan mit ein paar tiefen Atemzügen ab und öffne behutsam deine Augen.

Hast du den Body Scan bereits einmal probiert? Was sind deine Erfahrungen? Teile auch gerne dein Erlebnis der heutigen Meditation um andere zu inspirieren!

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