Tag 3: Übe dich in Dankbarkeit

Wenn dir das tägliche Meditieren am Wochenende leichtfällt, kann es sein, dass du mit Beginn der Arbeitswoche ins Straucheln kommst. Die Zeit morgens ist knapp, abends musst du noch einkaufen, Dinge für den nächsten Tag vorbereiten und du bist zusätzlich erschöpft von der Arbeit.

In dieser Situation ist es natürlich verlockend, die Meditation ausfallen zu lassen, um wenigstens noch eine Serie auf Netflix zu schauen, um wenigstens etwas früher ins Bett zu kommen, um wenigstens noch ein paar Minuten für dich zu haben.

Fällt dir in dieser Argumentation etwas auf? Häufig zählen wir die Zeit, die wir mit Sport oder spiritueller Praxis verbringen, nicht zu der Zeit, die wir „für uns“ haben, sondern zu den täglichen Pflichten. Und so lange das so ist, werden wir jeden Tag wieder damit hadern, uns diese Zeit zu nehmen.

Versuche, die Sicht auf deine tägliche Meditationspraxis zu ändern. Sieh sie nicht als Pflicht an, sondern erinnere dich immer wieder, wie privilegiert du bist, dass du dir diese fünf Minuten nur für dich nehmen kannst. Versuche deine Sprache dahingehend anzupassen. Denke nicht „Ich muss heute Abend noch meditieren“, sondern „Wie schön, heute Abend darf ich noch meditieren“. Sprich das am Besten auch laut aus um den neuen Gedanken zu manifestieren.

Du wirst sehen, dass dieser kleine Dreh deine Sicht auf die Meditation verändern wird. Zeit mit dir selbst sollte nie als Pflicht wahrgenommen werden, sondern als großes Geschenk.

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