Lass das Alte ziehen

Wir beginnen die erste der zwölf Rauhnächte am Ende des Heiligen Abends, um Mitternacht. Nach der anstrengenden Zeit der Weihnachtsvorbereitungen ist es nun wichtig, zur Ruhe zu kommen und sich auf die Tage der Innenschau einzustimmen.

Um die Zeit des Übergangs zu beginnen, lassen wir bewusst Altes los. Wir schauen zurück auf das vergangene Jahr und werden uns unserer Denkmuster und Überzeugungen gewahr und schließen mit den Dingen ab, die wir nicht mit ins neue Jahr nehmen möchten.

Um sich den inneren Dämonen zu stellen, ist es notwendig, sich seiner Wurzeln und der eigenen Basis zuzuwenden. Visualisiere die Themen, die dich in deinem bisherigen Leben und vor allem in diesem Jahr geprägt haben und nimm die Stärke und Stabilität wahr, die du aus dir selbst schöpfen kannst.

 

 

Um Altes loszulassen, kannst du dich heute rituell verabschieden. Nimm dir etwas Zeit und meditieren über die Themen, die dich belasten, die du als überholt betrachtest. Schreibe die einzelnen Punkte auf kleine Zettel und verbrenne sie am Ende deiner Meditation einzeln in einem feuerfesten Gefäß. Dabei visualisierst du das jeweilige Thema noch einmal und verabschiedest dich bewusst davon.

Hast du alle Zettel verbrannt, bedanke dich innerlich für all das, was dich ausmacht. Ehre deine Wurzeln, auch wenn sie sich in teilweise überholten Denkmustern manifestieren.

Als Stein für die erste Rauhnacht nutzen wir den schwarzen Onyx. Er wurde traditionell von vielen Völkern, insbesondere von den Indianern als Schutzstein gegen schwarze Magie und Hexerei eingesetzt.

Heute steht er vor allem für die Förderung von Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen. Der Onyx gilt als Stein der Stabilität, der Beständigkeit und Festigkeit. Er kann dir helfen, deine Wurzeln zu stärken.

 

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